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Vorsitzender SPD Kreistagsfraktion Lothar Quanz

Krankenhäuser auf erfolgreichem Weg

Vorstand der SPD-Kreistagsfraktion besucht das Klinikum Werra-Meißner

In einem Gespräch mit Vertretern des zukünftigen Klinikums Werra-Meißner verschaffte sich der Vorstand der SPD-Kreistagsfraktion einen Überblick über die aktuelle Entwicklung in den beiden Krankenhäusern in Eschwege und Witzenhausen.

„Beide Häuser sind auf einem erfolgreichen Weg, beide schreiben schwarze Zahlen und können Rücklagen bilden für notwendige Investitionen. Die Behandlungszahlen sind deutlich angestiegen, die Patientinnen und Patienten nehmen verstärkt die medizinischen Angebote an beiden Standorten wahr“, konnte der Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion Lothar Quanz erfreut feststellen.

Für die Geschäftsleitung warben im Ergebnis Jens Hasley und André Koch, für die Ärzte der Ärztliche Leiter, Dr. Klaus Amon, und für den Betriebsrat Amine El-Omari die Kreispolitiker um Unterstützung bei den anstehenden millionenschweren Investitionen in beiden Häusern. So sollen in Witzenhausen im Jahre 2011 zwischen vier und fünf Millionen Euro in die Verbesserung von alltäglichen Abläufen und in Renovierungsmaßnahmen investiert werden. In Eschwege wird an einer zeitnahen Umsetzung des Bauprojekts zur Aufstockung des Psychiatriegebäudes gearbeitet. Die Stadt hat die notwendige Änderung des Bebauungsplanes dazu gerade beschlossen. Insgesamt werden sich die Investitionen in 2010 und 2011 auf rund fünf Millionen Euro belaufen.

In beiden Häusern sollen die bestehenden Dialyseeinrichtungen ebenfalls in den kommenden Jahren ausgebaut werden.

Für das Jahr 2013 ist der Beginn des Baus eines neuen Funktionstraktes am Kreiskrankenhaus in Eschwege vorgesehen. Die Planungen sehen im Moment ein Bauvolumen von ca. 25 Millionen Euro dazu vor.

„Bei all diesen Investitionen sind wir darauf angewiesen, dass das Land Hessen seine Förderzusagen aufrecht erhält und dass wir zeitnah wie geplant die Baumaßnahmen beginnen können. Die neue hessische Landesregierung bleibt aufgefordert, dass die bisherigen Vereinbarungen trotz schwieriger Haushaltssituation umgesetzt werden können“, forderte Quanz in Richtung Wiesbaden.

Erfreut zeigten sich die Vertreter der SPD-Kreistagsfraktion darüber, dass Schritt für Schritt die zwischenzeitlich aufgetretenen Arbeitsverdichtungen für viele Beschäftigte in beiden Häusern, besonders im pflegerischen Bereich, abgesenkt und normalisiert werden.

„Mit der Verschmelzung der beiden Krankenhäuser in Eschwege und Witzenhausen ergeben sich neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit. Die verfügbaren Kapazitäten können besser gegenseitig genutzt werden. Dies wirkt sich auch auf die Qualität in der alltäglichen Versorgung in beiden Häusern aus. So soll die Belegung auf allen Stationen in Zweibettzimmern erfolgen. Die Belegung mit drei Betten in einzelnen Zimmern soll dann die Ausnahme bleiben“, konnten die Vertreter der Klinikums Werra-Meißner mitteilen.

„Angesichts dieser insgesamt erfreulichen Entwicklung können wir sehr gelassen abwarten, welche Entscheidung das Oberlandesgericht Düsseldorf bezüglich einer möglichen Fusion mit den Städtischen Kliniken in Kassel treffen wird. Unsere beiden Krankenhäuser sind offensichtlich für die Zukunft gut gerüstet und werden die stationäre medizinische Versorgung für die Menschen im Werra-Meißner-Kreis auch künftig auf hohem Niveau sicher stellen können“, so das Fazit der Mitglieder der SPD-Kreistagsfraktion nach dem Besuch.