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SPD geht mit „Spitzentrio“ in die Kommunalwahl

Zu einem Sonderparteitag mit sehr kurzer Tagesordnung trafen sich am 2. Oktober die Genossinnen und Genossen des SPD-Unterbezirks Werra-Meißner im Bürgerhaus von Abterode. Die 98 Delegierten aus allen 79 SPD-Ortsvereinen des Werra-Meißner-Kreises hatten ausschließlich über die Kandidaten zur Kreistagswahl am 27. März 2011 zu beraten und zu beschließen.

 

Landrat Stefan Reuß mit dem “Spitzentrio“ Helga Först, Lothar Quanz und Dieter Franz

 

Andreas Nickel (stv. Unterbezirksvorsitzender) begrüßte im Namen des Unterbezirksvorstandes die zahlreich erschienen Delegierten und rief dazu auf, dass von diesem Parteitag ein deutliches Zeichen der Geschlossenheit und Stärke ausgehen solle.

Nachdem Bürgermeister Friedhelm Junghans, als Hausherr, SPD-Ortsverbandsvorsitzender Karlheinz Giesen und MdB Michael Roth sich mit Grußworten an die Anwesenden wandten, stimmte Landrat Stefan Reuß in einer leidenschaftlichen Rede auf den Parteitag ein. Er stellte eindrucksvoll die erfolgreiche Arbeit der SPD-Kreistagsfraktion und des Kreisausschusses in den letzten 4 ½ Jahren dar und vergaß dabei auch nicht, sich für die sehr gute Zusammenarbeit mit diesen Gremien zu bedanken. In seinen Dank schloss er ausdrücklich den Koalitionspartner FDP ein.

In den sich anschließenden Reden von Lothar Quanz, Helga Först und Dieter Franz machten die vom SPD-Unterbezirksvorstand als „Spitzentrio“ vorgeschlagenen deutlich, wo sie ihre Arbeitsschwerpunkte für die nächste Legislaturperiode sehen.

Der Höhepunkt des Tages war die Wahl der Kandidaten für die Kreistagswahl, sie endete mit einem geschlossenen Ergebnis. Eine überragende Mehrheit der Delegierten stimmte dem Wahlvorschlag des Vorstandes zu. Alle 58 Bewerber wurden im ersten Wahlgang mit jeweils über 95 % der Stimmen gewählt.

Wahlergebnis [PDF - 73 KB] des Listenparteitages am 2. Oktober 2010

Vor dem abschließenden Singen der Nationalhymne ging Lothar Quanz in seinem Schlusswort, mit Blick auf das bevorstehende Jubiläum „20 Jahre Wiedervereinigung“, auf die Verdienste aller Deutschen bei der Bewältigung der Deutschen Einheit ein. Er brachte zum Ausdruck, dass die Wiedervereinigung und das in den letzten 20 Jahren erreichte nicht nur der Erfolg einiger weniger sei, sondern im Wesentlichen durch die Menschen in der ehemaligen DDR in Gang gesetzt wurde und durch die große Mehrheit der Deutschen getragen wird. Besonders wies er auf die Verdienste von Willy Brandt und Helmut Schmidt bezüglich deren Politik der Annäherung zum DDR- Regime hin.