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Es hat sich ausgestrahlt
AsF Werra-Meißner beteiligt sich am
bundesweiten Anti-Castor Aktionstag
Anfang November rollt wieder der Castor durch Deutschland. Das Ziel: Gorleben. Auch nach Lubmin in Mecklenburg-Vorpommern sind für dieses Jahr noch Transporte von atomarem Giftmüll geplant. Eine der möglichen Durchgangsstrecken führt über Bebra, Bad-Sooden-Allendorf und Eschwege auch durch den Werra-Meißner-Kreis. Um gegen diese Transporte zu protestieren, hatte die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) in der SPD am Bahnhof der Badestadt einen Informationsstand errichtet. Gemeinsam mit Genossen informierten die SPD-Frauen über die Gefahren, die von atomarem Müll ausgehen können.

„Wir möchten für das Problem sensibilisieren und zeigen, dass der Ausstieg aus der Atomenergie kurzfristig möglich ist“, erklärt die AsF-Unterbezirksvorsitzende Nicole Demmer. Besonders verheerend sei in diesem Zusammenhang die von der schwarz-gelben Bundesregierung beschlossene Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke. „Schon heute gibt es zum Beispiel im Endlager Asse II massive Probleme bei der Lagerung des atomaren Giftmülls. Trotzdem wird in den 17 deutschen Kernkraftwerken immer weiter Atom-Müll produziert – mit unabsehbaren Folgen für die nachfolgenden Generationen“, kritisiert Petra Strauß, stellvertretende Vorsitzende des SPD-Unterbezirks Werra-Meißner.
Diesen Argumenten zeigten sich auch die Passanten rund um den Bad Sooden-Allendorfer Bahnhof sehr aufgeschlossen. In zahlreichen Gesprächen zeigte sich: Die Menschen wollen keine Castor-Transporte – nicht in Deutschland und erst recht nicht im Werra-Meißner-Kreis.
m ihren Forderungen mehr Nachdruck zu verleihen, beteiligte sich ein Großteil der Genossinnen und Genossen an einer Demonstration von BUND und weiteren politisch Aktiven, die durch das Kurviertel der Badestadt zog. „Die heutige Aktion hat deutlich gezeigt: Wir brauchen endlich die Umsetzung alternativer Konzepte, um Deutschland atomfrei zu gestalten – für die Atomkraftwerke muss es sich ausgestrahlt haben“, so Nicole Demmer.











