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Michael Roth
SPD will Mehrgenerationenhäuser sichern
Michael Roth fordert: Keine „Projektruinen“ in Haunetal und Eschwege!
Ein tragfähiges Konzept zur Sicherung der Mehrgenerationenhäuser fordert der Bundestagsabgeordnete Michael Roth. Das vom Bund seit 2006 geförderte Aktionsprogramm läuft 2011 aus. Davon profitieren in den Landkreisen Hersfeld-Rotenburg und Werra-Meißner die Evangelische Familienbildungsstätte Eschwege und die Kulturscheune Wehrda.
„In beiden Einrichtungen ist es gelungen, das Miteinander der Generationen unter einem Dach zu fördern. Leider will Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) das Programm ersatzlos auslaufen lassen. Das wäre das Aus für zwei bewährte Projekte, da die Angebote weder rein ehrenamtlich, noch allein durch Gelder der Kommunen zu stemmen sind“, sagte Roth. Deshalb sei ein neues Konzept für ein Anschlussprogramm überfällig. Der SPD-Politiker befürchtet ansonsten „Projektruinen“.
Deshalb habe die SPD-Bundestagfraktion einen Antrag in den Bundestag eingebracht, um Bund, Länder, Kommunen und die Träger der Mehrgenerationenhäuser an einen Tisch zu holen, damit deren erfolgreiche Arbeit fortgesetzt werden könne.
„Als Pate des Mehrgenerationenhauses in Eschwege habe ich mich immer wieder von der hervorragenden Arbeit überzeugt. Die bislang mit Bundesmitteln finanzierten Projekte stehen jedoch vor dem Aus“, befürchtet Roth.
Die SPD rege daher eine Überprüfung und Bewertung aller bisherigen Angebote an. „Für gute Ideen und bewährte Projekte für Alt und Jung, In- und Ausländer, Hilfesuchende und Helfer muss es weitergehen“, unterstreicht der Abgeordnete.
Seine Fraktion habe jetzt beantragt, dass bis zur Überprüfung aller Häuser und Vorlage eines Zukunftskonzeptes die Finanzierung zu verlängern sei. Ebenso wolle man einen besonderen Schwerpunkt legen auf Angebote der Gesundheitsförderung und Prävention. (pm)











