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Aktiver.Sozialer.Besser – Gelungener Wahlkampfauftakt der SPD im Werra-Meißner-Kreis
Mit einem stimmigen und zukunftsorientierten Wahlprogramm, hochkarätigen Rednern und bei guter Stimmung startete die SPD im Werra-Meißner-Kreis am 3. Dezember in den Kommunalwahlkampf. Im vollbesetzten Bürgerhaus in Meinhard-Schwebda zeigte sich, dass die SPD – ganz nach ihrem Wahlkampfmotto – „Aktiver.Sozialer.Besser – Gut für unseren Kreis“ ist.
Als Gast begrüßten die Genossinnen und Genossen ihren Landesvorsitzenden Thorsten Schäfer-Gümbel. Mit einer engagierten Rede stimmte er die Besucher auf den Wahlkampf ein. Die Zeichen für einen Erfolg der Sozialdemokraten stehen sehr gut – in Bund und Land beweisen die Konservativen und Liberalen, dass sie lediglich für Stillstand stehen, betonte Schäfer-Gümbel. So habe Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier auch nach hundert Tagen im Amt nichts an Erfolgen vorzuweisen. Nicht eine Initiative sei von ihm auf den Weg gebracht worden. Auch die Wähler haben dies erkannt. Wären heute Wahlen, so würde Rot-Grün das Land regieren, so der Landesvorsitzende.

Im Anschluss stellten sich die Spitzenkandidaten – Landtagsvizepräsident Lothar Quanz, Helga Först und Landtagsabgeordneter Dieter Franz – in einer Talkrunde den Fragen von Moderator Reiner Brill. Engagiert präsentierten sie das umfangreiche Wahlprogramm der SPD, hielten aber auch eine Rückschau auf alles, was in den vergangenen Jahren durch die Sozialdemokraten für den Kreis bewirkt werden konnte. So präsentiert sich der Werra-Meißner-Kreis als familienfreundliche Region. Dafür sorgt unter anderem ein gutes soziales Netz, das junge Familie vielfältig unterstützt.
Auf diesen Lorbeeren wollen sich die Sozialdemokraten jedoch nicht ausruhen – vielmehr haben sie ein großes Paket an Aufgaben für die kommende Legislaturperiode geschnürt. So soll unter anderem der Wirtschaftsstandort Werra-Meißner gestärkt werden. Allerdings nicht durch Leiharbeit und niedrige Löhne. „Wer ganztägig arbeitet, muss auch seine Familie mit seinem Einkommen finanzieren können“, fordern die Sozialdemokraten. Um die Familienfreundlichkeit des Kreises weiter zu stärken, plant die SPD, die Betreuungsangebote für Kinder und Jugendliche weiter auszubauen. Kindertagesstätten sollen zu Familienhäusern für Jung und Alt werden. Zudem wollen die Sozialdemokraten in den kommenden Jahren für möglichst viele Ganztagsschulen und den Erhalt der wohnortnahen Bildung ebenso kämpfen, wie für die Möglichkeit des aktiven und selbstbestimmten Alterns.
„Vorfahrt für heimische Energien“. Unter diesem Motto will die SPD sich für eine dezentrale Energieversorgung und einen Mix aus regenerativen Energien einsetzen. Zudem soll die Verkehrsinfrastruktur ausgebaut und das Ehrenamt weiter gestärkt werden.
Mit donnerndem Applaus quittierten die Genossen die Pläne für die kommende Legislaturperiode. Sie stimmten mit Landrat Stefan Reuß überein, dass sie SPD in den vergangenen Jahrzehnten sehr gute Arbeit für den Kreis geleistet hat und auch weiterhin leisten wird.











