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Neujahrsempfang der SPD Werra-Meißner
und des Stadtverband Eschwege

“Wir haben einen kleinen, aber feinen Kreis!”

A.K.E. - Analyse, Konzept, Erfolg, so klingt das Erfolgsrezept einer heimischen Brauerei und der SPD Werra-Meißner, erläutert das Spitzentrio der SPD-Werra-Meißner auf dem gemeinsamen Neujahrsempfang der SPD-Werra-Meißner und der SPD-Eschwege im E-Werk in Eschwege am vergangenen Freitagabend.

Rund 300 Gäste konnten Andreas Nickel, Vorsitzender der SPD-Werra-Meißner sowie Eschweges SPD-Chef Alexander Feiertag im E-Werk am Werdchen in Eschwege begrüßen.

Andreas Nickel fand klare Worte in seiner Ansprache: “2011 soll das Jahr werden, an das man sich gern erinnert.” Er versuchte auch nicht die bevorstehende Kommunalwahl auszublenden.

“Ja, am 27. März ist Kommunalwahl und dies ist ein wichtiger Punkt im Jahreskalender der SPD Werra-Meißner”, brachte es Nickel auf den Punkt.

Eschweges SPD-Stadtverbandschef Alexander Feiertag zitiert zu Beginn Alt-Kanzler Helmut Schmidt, der treffend formulierte: “Wer Visionen hat sollte zum Arzt gehen”

Dem ist in der SPD Werra-Meißner und der SPD Eschwege nicht so, kommentierte Feiertag weiter.

Aus den geträumten Visionen in der Kreisstadt sind reale Projekte geworden, die mit Erfolg umgesetzt wurden. Dazu zählen das E-Werk, der Stadtbahnhof und die Schlossgalerie in der Kreisstadt. Die umgesetzten Projekte  haben gezeigt, dass sich Visionen gerade in der Kommunalpolitik lohnen. Die genannten Projekte wurden mit großer SPD-Unterstützung umgesetzt, betonte der Eschweger SPD-Chef. “Lasst uns Visionen denken und umsetzen”, schloss Alexander Feiertag seine Neujahrsansprache, nachdem er alle Kandidatinnen und Kandidaten für die Wahl der Stadtverordnetenversammlung vorgestellt hatte.

Bundestagsabgeordneter Michael Roth fand klare Worte in seinem kurzen Grußwort und brachte es auf den Punkt: “Am 27. März: Wählen gehen! Die ehrenamtlichen Engagierten haben dies mehr als verdient.”

Das Spitzentrio der SPD-Werra-Meißner für die Kommunalwahl, bestehend aus Helga Först, Dieter Franz und Lothar Quanz stellte im Dialog mit SPD-Geschäftsführer Raimund Hug-Biegelmann die Kernpunkte des SPD-Wahlprogrammes vor und lobte das Engagement der ehrenamtlichen Politiker - das ist gelebte Demokratie. Gleichzeitig zogen Först, Quanz und Franz Resumee über die vergangenen Jahre. Fazit: Die SPD war immer die treibende Kraft im Kreistag. Besonders in Kombination mit Landrat Stefan Reuß.

Kernpunkte der Diskussionsrunde waren die Schulpolitik im Kreis, die ärztliche Versorgung im ländlichen Raum durch niedergelassene Ärzte und die beiden Kreiskrankenhäuser in Eschwege und Witzenhausen in kommunaler Trägerschaft sowie die weichen Faktoren zur Erhaltung und weiteren Verbesserung der Lebensqualität im Kreis. Als Beispiele seien hier die attraktive Kinderbetreuung, die Betreuung älterer Menschen und die familienunterstützenden Hilfen genannt. Der SPD  ist der Mensch das Wichtigste.

Der Wahl-Slogan 2011 “Aktiver. Sozialer. Besser. SPD” werde gelebt, sind sich die Anwesenden im E-Werk sicher.
Ein Appell zum Schluss der Diskussionsrunde: “Jeder im Kreis muss sich seiner Stärken bewusst sein: Der Werra-Meißner-Kreis  ist ein kleiner, aber feiner Kreis - wer soll uns mögen, wenn wir uns selbst nicht mögen?”

Einen unterhaltsamen Höhepunkt setzte Johannes Scherer, FFH Moderator und Comedian, mit seinem 30-minütigem Auftritt im E-Werk. Scherer kennt Land und Leute und im Besonderen die Verhältnisse zwischen Nord- und Südhessen. Er interpretierte messerscharf die offensichtlichen Wahrnehmungsstörungen Südhessens mit seinem nördlichen Nachbarn.

Schlussendlich kommt Scherer aber zum Schluss: “Der Aufschwung kommt mit der Bahn. Bestes Beispiel: Der Stadtbahnhof in Eschwege!”

Eine schöne Geste waren die roten Spar-Schweine, die Geld sammelten für die vielen freiwilligen Helfer beim Hochwaser der vergangenen Tage.