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Arbeitsplätze beim ASV Eschwege zwingend erhalten!

Dieter Franz und Lothar Quanz (SPD)

Bei ihrem Besuch des Amts für Straßen und Verkehrswesen in Eschwege haben die beiden Landtagsabgeordneten und Spitzenkandidaten der SPD für den Kreistag Werra-Meißner, Dieter Franz und Lothar Quanz bekräftigt, dass sie um jeden Arbeitsplatz beim ASV-Eschwege kämpfen werden.

Als Gesprächspartner standen vom ASV Peter Wöbbeking, Ulrich Wieditz, Anita Federkranz und Personalratsvorsitzender Karsten Lentschig zur Verfügung. Vom Landesamt in Wiesbaden war Herr Dr. Rupert Pfeiffer zugegen.

Franz und Quanz reagierten damit auf die aktuelle Debatte um eine Umstrukturierung der Straßenverkehrsämter.
Die Landesregierung will durch eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft die Effizienz der Ämter überprüfen. Dabei sollen bei der Verwaltung und bei den Straßenmeistereien 300 Stellen eingespart werden. Dies kann auch zu Standortverlagerungen oder Personalabbau an einzelnen Standorten führen.

„Grundsätzlich hat der Werra-Meißner-Kreis schlechte Erfahrungen mit der CDU-geführten Landesregierung bei Behördenverlagerungen gemacht. Die Aktion düstere Zukunft mit Standortschließungen im Werra-Meißner-Kreis ist uns dabei noch in überaus schlechter Erinnerung. Statt den Werra-Meißner-Kreis zu stärken, wurde er durch die CDU-Regierung zusätzlich geschwächt. Dies haben wir damals massiv kritisiert und dieses Vorgehen bestärkt unsere Befürchtungen“, so Franz und Quanz.

„Unseren Teil der Arbeitsplatzsicherung leisten wir als Kreis, indem wir die Betreuung und Planung der Kreisstraßen stets an das ASV übertragen haben. 30 Prozent der Arbeitsauslastung der Straßenmeistereien sind dadurch gesichert. Damit setzen wir auch ein klares Signal für die Beschäftigten“, erklärten die Abgeordneten.

Nach Informationen des Vertreters des Landesamtes für Straßen und Verkehrswesen, Dr. Pfeiffer, deuten sich für die Kreisstraßenbetreuung Kostensteigerungen an. Grundsätzlich sollen beim Land keine Defizite aus dieser Dienstleistung entstehen. So soll z.B. das sogenannte Winterdienstrisiko künftig auf die Kreise verlagert werden.

„Bei vertretbaren und nachvollziehbaren Kostensteigerungen und Vertragsveränderungen ist die SPD des Kreises weiterhin bereit, die Betreuung der Kreisstraßen an das ASV-Eschwege zu übertragen“, erklärten die Abgeordneten.

Insbesondere Dieter Franz betonte, dass damit auch ein klares Signal für den Fortbestand der Ausbildungsstätte für Straßenwärter in Rotenburg gegeben werde.

Über Projekte im Altkreis Rotenburg konnte Dieter Franz folgendes in Erfahrung bringen:

Die Sanierung der Brücke Partnerschaften in Rotenburg könne durch das technische Verfahren der Querverschiebung in der Bauzeit wesentlich verkürzt werden. Die Kosten belaufen sich auf etwa 4,1 Millionen Euro. Die Bauarbeiten sollen Anfang März beginnen und zirka 18 Monate dauern.

Durch das technische Verfahren werde eine Vollsperrung für acht Wochen erforderlich, die in den Sommerferien und anschließenden zwei Wochen erfolgen soll.

Als „Enttäuschend“ bezeichnete Franz die Auskunft von Herrn Wöbbeking über den Planungsstand der B 83 Lispenhausen. Der jetzigen Planungen (Vorentwurf) können in diesem Jahr nicht fortgeführt werden, weil die Finanzmittel für die Erstellung des erforderlichen Landschaftspflegerischen Begleitplanes durch externe Ingenieure nicht vorhanden sind.

„Die Bürger von Lispenhausen werden darauf zu Recht mit Unverständnis reagieren, weil diese Maßnahme dringend erforderlich ist“, sagte der Landtagsabgeordnete abschließend.

Gebaut werde dagegen die Straße in Süß. Mit Nachdruck verwies der Abgeordnete darauf, dass der Ausbau der Landesstraße in Weißenhasel dringend in 2012 umgesetzt werden muss, damit die davon abhängigen Projekte Dorferneuerung nicht auf der Strecke bleiben.

 

 

von links nach rechts: Herr Karsten Lentschig (Vorsitzender Personalrat),
Dr. Rupert Pfeiffer (Abteilungsleiter im Landesamt für Straßen und Verkehrswesen),
Peter Wöbbeking (Amtsleiter des ASV), Ulrich Wieditz (Stellvertretender Amtsleiter ASV) und
Anita Federkranz (Projektmanagerin)