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Zukunft für Elisabeth-Selbert-Schule
„Mit Freude und Erleichterung hat die SPD-Kreistagsfraktion zur Kenntnis genommen, dass genügend viele Eltern ihre Kinder zum kommenden Schuljahr in den fünften Jahrgang der Elisabeth-Selbert-Schule in Wanfried angemeldet haben. Damit haben sich die Anstrengungen von vielen Seiten gelohnt, die Elisabeth-Selbert-Schule hat wieder eine Zukunft“, so fasste Lothar Quanz, Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion, die momentane Anmeldesituation zusammen. Aus den Grundschulen der Gerhard-Hauptmann-Schule in Wanfried, aus der Graburgschule in Weißenborn und aus der Meinhard-Schule in Grebendorf sind insgesamt 45 Schülerinnen und Schüler angemeldet worden. Dies sei eine gut ausreichende Größe, um zweizügig das neue Schuljahr beginnen zu können. Damit seien die Voraussetzungen erfüllt, dass die Elisabeth-Selbert-Schule im kommenden Schuljahr den Unterrichtsbetrieb für die fünfte Jahrgangsstufe wieder aufnehmen kann, nachdem im letzten Schuljahr nicht genügend Anmeldungen vorhanden waren. Quanz gratulierte den Kollegien insgesamt, die über eine intensive Kooperation und eine intensive Zusammenarbeit mit der Elternschaft dafür gesorgt haben, dass die Attraktivität der Elisabeth-Selbert-Schule offensichtlich in das Bewusstsein der Eltern gerückt ist. „Damit sind unsere alten Forderungen nach einer intensiven Kooperation nunmehr von Erfolg gekrönt worden. Zugleich hat der Kreis dafür gesorgt, dass das Ganztagsangebot deutlich ausgebaut werden konnte, dass an fünf Nachmittagen Betreuungs- und Bildungsangebote stattfinden, dass ein Mittagessen angeboten wird und dass auch investiert wurde in die Elisabeth-Selbert-Schule. Damit sind alle wesentlichen Voraussetzungen seitens des Schulträgers erfüllt worden, um den Eltern und Schülern eine attraktive Elisabeth-Selbert-Schule anzubieten“, erklärte Quanz. Er erinnerte daran, dass die SPD im Kreistag des Werra-Meißner-Kreises mehrfach durch ihre Beschlüsse zum Schulentwicklungsplan dafür gesorgt hatte, dass die Schule in Wanfried nicht geschlossen wurde, sondern immer eine Option auf die Zukunft aufrecht erhalten wurde.
In Richtung Wiesbaden forderte Quanz darüber hinaus, dass die Mindestzügigkeit für Schulen im ländlichen Raum so nicht weiter bestehen dürfe. Angesichts der demographischen Entwicklung mit einem Rückgang der Schülerzahlen seinen immer wieder Schulstandorte gefährdet. „Es ist in ländlichen Regionen, so auch im Werra-Meißner-Kreis, möglich, dass auch kleine Schulen mit hoher Qualität, mit engagiertem Personal erfolgreiche Bildung anbieten können. Schulen müssen nicht unbedingt mehrzügig sein, z.B. zeige die Südringgauschule in Herleshausen seit vielen Jahren, dass es auch möglich ist, in kleinen Schulsystemen attraktive Angebote und erfolgreiche Abschlüsse anbieten zu können.“











