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Politischer Druck hat Fehlentwicklung verhindert – Sterben auf Raten nicht ausgeschlossen!
„Als ersten Erfolg des Protests“ wertete der Landtagsabgeordnete Dieter Franz die Ankündigung der Landesregierung, nun doch keines der Staatlichen Schulämter schließen zu wollen. Bereits am 17. Februar dieses Jahres hatte sich Franz mit einem Schreiben an die Landesregierung gewandt und auf die Probleme für die Region bei einer Schließung des Standortes Bebra hingewiesen.
„Diese Entscheidung ist richtig und begrüßenswert. Schließlich war die Landesregierung nichteinmal in der Lage die durch die Schließung erhofften Einsparungen zu belegen! Wer aber glaubt damit sei der Erhalt des Schulamtes in trockenen Tüchern, könnte schon bald enttäuscht werden“, erläuterte der Landtagsabgeordnete.
Es müsse sich noch zeigen, was das Ministerium unter der „Bündelung der zentralen administrativen Aufgaben“ verstehe. „Wenn das bedeutet, dass die Spitze des Schulamtes nach Fulda versetzt wird und das Schulamt in Bebra lediglich eine Außenstelle ohne eigene Leitungsebene wird, dann ist der Region nicht geholfen, sondern lediglich ein Phyrrussieg errungen“, so Franz weiter. „Zentrale Behörden müssen auch in den ländlichen Raum und dürfen nicht in den Ballungszentren konzentriert werden. Werden wichtige zentrale Funktionen von Bebra verlagert, wird spätestens bei der nächsten Spardebatte das Schulamt wieder zur Disposition stehen“, ist sich Franz sicher.
Wenn schon Aufgaben gebündelt würden, dann müssten diese auch im ländlichen Raum angesiedelt werden, der Kreis Hersfeld-Rotenburg sei als Standort für eine Zentrale ebenso gut geeignet, wie Fulda.
„Es ist daher wichtig, dass die Freude über den Verbleib des Amtes in Bebra, nicht die Blick für die kommenden Probleme eintrübt. Erst wenn im August der konkrete Vorschlag des Ministeriums auf dem Tisch liegt, wird sich zeigen, ob die Landesregierung lediglich die Gemüter beruhigen will oder ob sie es ernst meint und endlich aufhört den Ländlichen Raum, stück für stück zu schwächen und damit die Probleme der Menschen in der Region weiter ignoriert!“, erläuterte Franz.
„Dennoch hat sich gezeigt, dass sich gemeinsamer Protest, der über Parteigrenzen hinweg auf unsere Region orientiert ist, zum Erfolg führen kann!“, sagte Franz abschließend.










