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Reuß: „Wir brauchen einen Problemlöser: Michael Zimmermann“
Die Ermschwerder Landfrauen hatten vorgesorgt: Obwohl der Saal des Ermschwerder Schlosses beim Besuch von Thorsten Schäfer-Gümbel, dem Vorsitzenden der HessenSPD, aus allen Nähten platzte, gingen Kaffee, Kuchen und frische Waffeln nicht aus.
Michael Zimmermann ging in einer kämpferischen Rede auf seine Ziele als Bürgermeister ein. Er verdeutlichte die Unterschiede zwischen ihm und der jetzigen Amtsinhaberin.
„Mit mir wird es kein Verstecken hinter Entscheidungen der Stadtverordnetenversammlung oder mangelnde Ideen wegen der schlechten Finanzlage geben. Die Bürger erwarten von ihrem Bürgermeister zu Recht, dass er sie aus der Krise führt“, stellte Zimmermann klar. Typisch für 6 Jahre Stillstand sei, dass noch immer keine Lösung für das geschlossene Hallenbad vorliegt; dass außer einem Schnappschuss mit dem Verkehrsminister sich in Sachen zweiter Werra-Brücke noch immer nichts getan hat. Er sagte, dass es mit ihm mehr Bürgerbeteiligung geben wird. Hohe Transparenz in Fragen der Windkraftstandorte ist unabdingbar für eine zukunftsgerichtete Politik. Mit lang anhaltendem Applaus dankten ihm die Anwesenden für seine klaren Worte.
Die Lacher auf seiner Seite hatte Thorsten Schäfer-Gümbel, indem er den Z-Button von Michael Zimmermann mit „Z wie Zorro“ verglich, der habe schließlich auch für die Schwachen und Armen gekämpft und damit für die soziale Gerechtigkeit. Er bestätigte, dass aus Witzenhausen noch nicht einmal ein Antrag auf Bezuschussung des Hallenbades gestellt wurde. „Michael zieht die richtigen Schlüsse aus dem Rettungsschirm des Landes Hessen, dieser führt langfristig dazu, dass die soziale Infrastruktur in Stadt und Stadtteilen zerschlagen wird. Die HessenSPD steht hinter Michael, wir brauchen solche starken Bürgermeister“, bekräftigte Schäfer-Gümbel.
„Als Bürger der Stadt Witzenhausen wünsche ich mir Michael Zimmermann als Bürgermeister“, so Stefan Reuß in seiner Rede. Ohne intensive Bemühungen des Kreises wäre heute einiges nicht realisiert worden, so der Dorfladen in Gertenbach, das 3-G-Kino in Witzenhausen, der Fahrstuhl im Ermschwerder Schloss und die Witzenhäuser Familienhäuser. „Wir brauchen an der Spitze der Stadt einen Problemlöser. Das ist Michael Zimmermann.“

V. l.: Thorsten Schäfer-Gümbel, MdL, Michael Roth, MdB, Stefan Reuß, Michael Zimmermann,
Margarete Koschel-Naahs, Lothar Quanz, MdL
Foto: Raimund Hug-Biegelmann











