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AsF Werra-Meißner
Frauen haben mehr verdient
AsF fordert: Endlich gleicher Lohn für gleiche Arbeit von Männern und Frauen
„Es kann nicht angehen, dass Frauen auch noch im Jahr 2010 bei gleicher Qualifikation im Durchschnitt 23 Prozent weniger Verdienst haben als ihre männlichen Kollegen“, betont die Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) im Werra-Meißner-Kreis, Nicole Demmer, zum Internationalen Frauentag, der am Montag, 8. März, zum 99. Mal gefeiert wird. „Wir brauchen dringend gesetzliche Regelungen, um Frauen und Männern gleiche Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu geben.“ Es müsse außerdem darauf hingewirkt werden, dass mehr Frauen in Führungspositionen von Politik, Wirtschaft und Spitzenverbänden gelangen, ergänzt Stellvertreterin Desirée Schwetz.
Zudem müssen die Voraussetzungen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf gegeben werden. „Dies funktioniert allerdings nicht mit der von der konservativen Regierung propagierten Herdprämie, die eher die Frauen zurück in die 1950er Jahre zwingt, statt ihnen neue Chancen auf dem modernen Arbeitsmarkt zu eröffnen“, so die stellvertretende Vorsitzende Ulrike Biegelmann. Vielmehr müsse die soziale Infrastruktur ausgebaut werden. Dafür sei es jedoch unabdingbar, die Finanzkraft der Kommunen durch die unsinnige Kürzung der kommunalen Finanzumlage nicht noch weiter zu schwächen. Stattdessen müssten gerade ländliche Gegenden wie der Werra-Meißner-Kreis stärker gefördert werden, um zum Beispiel auch dem demographischen Wandel – und damit dem Wegzug junger Familien – entgegenzuwirken.
„Politik und Wirtschaft müssen endlich ihren sozialen Auftrag erfüllen und dafür sorgen, dass Frauen und Männer auf dem Arbeitsmarkt gleichgestellt werden“, betonen die Sozialdemokratinnen abschließend.











