Unterbezirksvorsitzender der SPD Hersfeld-Rotenburg Torsten Warnecke (MdL), Erster Beigeordneter aus Bebra Bernd Holzhauer, Ersatzkandidatin Christina Kindler aus Bebra, Präsidiumsleiter und Bürgermeister a.D. Karl Heinz Schäfer aus Sontra, Landtagskandidatin Karina Fissmann aus Ringgau, Bürgermeister von Nentershausen und Unterkreisvorsitzender Ralf Hilmes, Landtagsabgeordneter Dieter Franz

Landtagswahl

Die Unterbezirksvorsitzende der SPD Werra-Meißner, Karina Fissmann, wurde am Freitag während der Delegiertenkonferenz in Bebra mit 85 Prozent Zustimmung zur Landtagskandidatin des Landtagswahlkreises 10 (Rotenburg) nominiert. Neben Karina Fissmann stand Bernd Holzhauer, Erster Beigeordneter aus Bebra zur Wahl. Von den 66 Delegierten stimmten 56 Delegierte für Karina Fissmann, 9 Stimmen entfielen auf Bernd Holzhauer, eine Stimme war ungültig.

Karina Fissmann ging in ihrer Rede insbesondere auf den ländlichen Raum und die damit verbundenen Ziele der Hessen-SPD ein. Es gehe um eine Verlagerung von Arbeitsplätzen in die Region, den Breitbandausbau, Tourismusentwicklung, den Erhalt von Schulen im ländlichen Raum, die Abschaffung der zwangsweisen Straßenbeiträge, neue Mobilitätsformen, Unterstützung von Landärzten und vieles mehr. Insbesondere wolle sie sich für einen Ansprechpartner für den ländlichen Raum in Wiesbaden einsetzen, um die Akteure vor Ort gebündelt unterstützen zu können. „Die CDU-Abgeordneten werben mit dem Begriff Heimat und treten den ländlichen Raum mit Füßen“, so Karina Fissmann in ihrer Rede.

Unterstützung erhielt Karina Fissmann von Thomas Eckhardt aus Sontra, Ludger Arnold aus Weißenborn und Sebastian Münscher aus Rotenburg. Sie gingen in ihren Reden auf die Versäumnisse der jetzigen Landesregierung ein und machten deutlich, dass man weg von der Zentralisierung wolle, die Kommunen finanziell besser unterstützen und man mit der SPD endlich eine Lobby für den ländlichen Raum haben müsse.

Karina Fissmann machte deutlich, dass sie das Direktmandat holen wolle. „Erfolg hat auch etwas mit Glaubwürdigkeit zu tun: Ich komme aus der Region, ich lebe in der Region. Ich möchte für unsere Dörfer und Städte eintreten, weil ich ganz fest an ihre Zukunft glaube!“, so die Kandidatin.

Zur Ersatzkandidatin wurde Christina Kindler aus Bebra gewählt. Christina Kindler erhielt von 63 abgegebenen Stimmen 58 Ja-Stimmen. 3 Delegierte stimmten mit Nein, 2 Stimmzettel waren ungültig.

Zur Person:

Karina Fissmann ist 31 Jahre alt, sie wohnt mit ihrem Lebensgefährten und ihrem 2-jährigen Sohn im Ringgauer Ortsteil Datterode. Nach dem Abitur am Wirtschaftsgymnasium in Eschwege im Jahr 2006 absolvierte sie die Laufbahn für den gehobenen Dienst beim Regierungspräsidium Kassel, bei dem sie seither auch als Diplom-Verwaltungswirtin arbeitet. Im Jahr 2013 wurde sie zur Unterbezirksvorsitzenden der SPD im Werra-Meißner-Kreis gewählt. Im Jahr 2016 erhielt sie als Spitzenkandidatin der SPD zur Kreistagswahl im Werra-Meißner-Kreis die meisten Stimmen aller Bewerberinnen und Bewerber.

Hintergrundinformation:

Zum Landtagswahlkreis 10 (Rotenburg) gehören die Städte und Gemeinden Alheim, Cornberg, Nentershausen, Rotenburg a.d.F., Bebra, Wildeck, Ludwigsau und Ronshausen (Hersfeld-Rotenburg) sowie die Städte und Gemeinden Ringgau, Herleshausen, Sontra, Weißenborn, Wehretal, Meißner und Waldkappel (Werra-Meißner-Kreis).