Die neue Leiterin der Familienbildungsstätte und des Mehrgenerationenhauses in Eschwege, Gudrun Lang (li.), sowie ihre Stellvertreterin Birgit Elbracht freuten sich über den Besuch des heimischen Bundestagsabgeordneten Michael Roth

Staatsminister Michael Roth MdB besuchte die Evangelische Familienbildungsstätte in Eschwege

Zum Kennenlernen kam Staatsminister Michael Roth MdB vergangene Woche in die Evangelische Familienbildungsstätte nach Eschwege. In gemütlicher Runde sprach der heimische Bundestagsabgeordnete mit Leiterin Gudrun Lang über ihre ersten Monate im neuen Amt. Sie hatte im September die Nachfolge von Irma Bender angetreten und bildet seitdem zusammen mit ihrer Stellvertreterin Birgit Elbracht die Leitung der Einrichtung. „Als langjähriger Pate des Mehrgenerationenhauses war es mir wichtig, das neue Leitungsteam persönlich kennenzulernen“, sagte Roth. Er versprach, auch in Zukunft weiter die Einrichtung zu besuchen, weil ihm die dortige Arbeit sehr am Herzen liege.

Gudrun Lang gewährte dem SPD-Politiker Einblick in die aktuelle Arbeit. Dabei legte sie ein besonderes Augenmerk auf das seit drei Jahren laufende Projekt Freiwilliges Soziales Schuljahr (FSSJ). Als ehemalige Projektmanagerin der Freiwilligenagentur Omnibus hatte sie das Programm mit Pilot-Charakter maßgeblich mit angestoßen. „Es soll die Schülerinnen und Schüler für ehrenamtliche Arbeit motivieren und zeigen, dass Engagement generell wichtig ist“, merkte Lang an.

Engagiert zeigt sich die Familienbildungsstätte nach wie vor bei der Integration von Geflüchteten. Im neuen Programm sei daher eigens einen Schwerpunkt „internationale Begegnungen“ zu finden. „Es ist nach wie vor wichtig, Integrationsarbeit zu leisten, damit Geflüchtete Arbeit finden und in der Mitte unserer Gesellschaft ankommen. Die vielfältigen Angebote in Eschwege tragen definitiv dazu bei. Sie richten sich gleichermaßen an Jung und Alt, Einheimische und Migranten, Männer und Frauen", machte Roth deutlich. Zum Abschluss seines Besuchs lernte der Staatsminister auch die Frauen aus dem Kurs "Let's work" kennen. Hier werden Migrantinnen ermutigt, auf eigenen Beinen zu stehen.