Michael Roth MdB: Chance für nachhaltige Verwendung des Standorts Rotenburg/Fulda muss genutzt werden

Der direkt gewählte Bundestagsabgeordnete Michael Roth freut sich über die Zusage des Bundesministeriums des Innern, die Alheimer Kaserne in Rotenburg/Fulda künftig als Außenstelle des Aus- und Fortbildungszentrums der Bundespolizei in Eschwege zu nutzen. Roth, der sich seit Jahren in vielen Gesprächen in Berlin zunächst für den Erhalt und danach für die zivile Nachnutzung des ehemaligen Bundeswehrstandorts stark gemacht hat, zeigte sich hocherfreut, dass die moderne Infrastruktur des Standorts sowie die zentrale Lage der Stadt Rotenburg/Fulda letztlich in Berlin doch noch überzeugen konnte.

„Es hat sich in den vergangenen Monaten herausgestellt, dass es zwei realistische Nutzungsoptionen für die Alheimer Kaserne gibt. Während das Bundesministerium der Finanzen auf meine Anregung hin die Möglichkeit einer Nutzung durch die Zollverwaltung geprüft hat, lagen gleichzeitig im Bundesinnenministerium die Pläne für ein Aus- und Fortbildungszentrum der Bundespolizei auf dem Tisch. Wir hatten also gleich zwei Eisen im Feuer. Es ist eine erfreuliche Nachricht für die Stadt Rotenburg/Fulda und die gesamte Region, dass es nun die Zusage des Bundesinnenministers gibt, dass die Alheimer Kaserne ab 2021 eine Außenstelle des Aus- und Fortbildungszentrums der Bundespolizei in Eschwege wird.

Roth machte aber auch deutlich, dass er als direkt gewählter Abgeordneter für den Wahlkreis Werra-Meißner/Hersfeld-Rotenburg in weiteren Gesprächen mit dem Bundesinnenministerium darauf drängen werde, dass die Zusage für Rotenburg/Fulda am Ende nicht zulasten des bestehenden Aus- und Fortbildungszentrums in Eschwege geht. So müsse gewährleistet sein, dass der seit Jahren im Raum stehende Neubau bzw. die Sanierung von Unterkunftsgebäuden am Standort Eschwege nun auch endlich durchgeführt werde. Es dürfe jetzt nicht der Eindruck entstehen, dass hier zwei Standorte in zwei Landkreisen gegeneinander ausgespielt werden.

„Nach Jahren der Unsicherheit und des Übergangs für den Standort Rotenburg/Fulda kommt es nun darauf an, endlich eine nachhaltige Lösung für die Alheimer Kaserne zu finden. Da ist die Zusage für die Stationierung von mehr als 500 Bundespolizisten ein erster guter Schritt. Es muss aber sichergestellt werden, dass die Nutzung als Außenstelle des Aus- und Fortbildungszentrums der Bundespolizei auch dann noch gesichert ist, wenn die dreijährige Ausbildung der angehenden Bundespolizistinnen und -polizisten abgeschlossen ist. Es gab in den vergangenen Jahren zu viele Übergangslösungen für den Standort Rotenburg/Fulda – beispielsweise durch die vorübergehende Nutzung als Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge des Landes Hessen. Damit muss jetzt Schluss endlich sein, es geht um eine dauerhafte Nutzungsperspektive. Dafür werde ich in weiteren Gesprächen mit dem Bundesinnenminister werben“, so Roth.